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TUNNELBELEUCHTUNG PLANEN

Die korrekte Planung einer für einen Tunnel bestimmten Beleuchtungsanlage muss bei Tag und bei Nacht angemessene aktive und passive Sicherheitsmaßnahmen garantieren und dem Fahrer einen Sichtkomfort bieten, der zumindest den vor und nach dem Tunnel im Freien herrschenden Sichtverhältnissen entspricht. Die photometrischen Eigenschaften einer Beleuchtungsanlage, die den von den internationalen Vorschriften vorgegebenen Sicherheitsanforderungen entsprechen.

 

Die Tunnelbeleuchtung gehört zu einem der effizientesten Anwendungsbereiche der mit LED-Technologie ausgestatteten Leuchten von AEC ILLUMINAZIONE. Hochwertiges weißes Licht, Richtwirkung des Lichtstrahls und hohe Gleichmäßigkeit tragen zu einer maßgeblichen Sicherheitssteigerung innerhalb des Tunnelabschnitts bei.

 

Zur Einhaltung der für die künstliche Beleuchtung geltenden Sicherheitsanforderungen müssen die adaptive Anpassung des menschlichen Auges an die Sichtverhältnisse und die unterschiedlich geforderten Leuchtdichtestufen längs des Tunnelabschnitts berücksichtigt werden. Bekanntlich besteht die größte Gefahr vorwiegend in den Übergangsbereichen an den Ein- und Ausfahrten, in denen eine effiziente Beleuchtung den sogenannten „Black- Hole-Effekt“, der dem Fahrer die Einfahrt als schwarzes Loch erscheinen lässt, und den „Blendungseffekt“ an der Ausfahrt unterbinden muss, damit dem Fahrer an der Ein- und Ausfahrt des Tunnels ein sicheres Gefühl gegeben wird und er den Tunnel risikolos durchfahren kann.

 

Der Tunnel wird dabei in 5 Zonen eingeteilt, die unterschiedliche Anforderungen an die Beleuchtungsanlage stellen und wesentlich für die Sicherheit in einem Tunnel beitragen. Nur eine gute Beleuchtungsanlage reduziert Unfallrisiken und schafft Sicherheit bei der Durchfahrt, nicht nur subjektiv.

1 Zufahrtsbereich

Unmittelbar vor der Einfahrt in den Tunnel liegender Straßenabschnitt. Seine Länge entspricht dem Bremsweg. In diesem Bereich muss der Fahrer mögliche Hindernisse auf der Fahrbahn rechtzeitig wahrnehmen können.

 

2 Einfahrtsbereich

Unmittelbar nach der Einfahrt in den Tunnel liegender Straßenabschnitt. Seine Länge muss zumindest den Bremsweg berücksichtigen. Die Beleuchtung dieses Abschnittes muss im Vergleich zum Außenlicht die niedrigste mögliche Schwankung garantieren und dem Fahrer ein mögliches Hindernis innerhalb seines Bremsweges wahrnehmen lassen.

 

3 Übergangsbereich

Unmittelbar nach dem Einfahrbereich und vor dem Innenbereich liegender Abschnitt. In diesem Bereich sind die Leuchtdichtestufen in Bezug auf die an der Einfahrt vorzufindenden Werte reduziert, damit sich der Fahrer des Fahrzeugs langsam an die niedrigere Leuchtdichte im Innenbereich gewöhnen kann.

4 Innenbereich

Dieser Bereich reicht vom Ende des Übergangsbereichs bis zum Anfang des Ausfahrbereichs. Die Leuchtdichtestufen müssen dem Fahrer eine vollkommen sichere Durchfahrt garantieren.

5 Ausfahrtsbereich

Letzter Abschnitt des Tunnels, in dem die Sicht des Fahrers durch das Außenlicht beeinflusst wird. In einigen Fällen kann eine “adaptive“ Beleuchtung erforderlich sein.